Bonn - Tokyo in 400 Tagen mit dem Fahrrad

Termine

Bildvorträge mit Gesprächscharakter - jeweils 20 h - Eintritt frei - Anmeldung

< < < < Veranstaltungsorte noch nicht vergeben > > > >

6. Juni - Durch den Balkan:

20. Juni - Durch die westliche Türkei:

5. September - Durch Ostanatoien und den Irak:

19. September - Überwintern im Iran:

17. Oktober - Liebenswertes Teheran:

7. November - Durch die Wüste im Winter:

5. Dezember - Bilderbuch der Seidenstrasse:

19. Dezember - Afghanistan in Rufweite:

16. Januar 2013 - Das Dach der Welt:

6. Februar - Shanghai und zauberhaftes Japan:

20. Februar - Vulkane und Nagasaki:

6. März - Der Heilige Berg:

20. März - Japan im Taifun:

17. April - Abschluß: Krieg - Gastfreundschaft und schlechtes Wetter:

 

www.silkroad-project.eu

		          Seite neugestaltet am 7. Dezember 2011

Es begann an Silvester 2008: Wir - Gunda und Wolfgang - entschieden uns für ein ganz besonderes persönliches Projekt, nämlich mit dem Fahrrad auf der "Seidenstrasse" von Bonn nach Tokyo zu fahren. Die Idee war schon vorher gewachsen, aber irgendwann braucht es eine unwiderrufliche Entscheidung - und einen Termin. Den 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 wollten wir beide in unseren Rollen im ZdK und der Missionszentrale der Franziskaner noch mitgestalten, also stand fest: Abreise im Sommer 2010. Ein erster Blick auf die Route offenbarte die Eckpunkte: Wo sollen wir überwintern?

Zwei Strecken waren im Winter unmöglich:

1. der Kaukasus und

2. der Pamir.

Und im Sommer ging nicht:

die Taklamakan-Wüste.

Also entschieden wir uns, vor Wintereinbruch im Iran zu sein und dann so früh im Jahr wie möglich über den Pamir zu fahren, um vor dem Sommer die Wüste zu durchqueren.

Politische Entwicklungen schienen die Route unmöglich zu machen:

1. Die "grüne Welle" und die Präsidentschaftswahlen im Iran im Juni und die Aschura-Proteste Ende 2009.

2. Der Uigurenaufstand im Juli 2009 in China.

3. Die Pogrome im Juni 2010 in Kirgisien.

4. Schließlich - wir waren schon längst auf dem Weg - die Atomkatastrophe von Fukushima in Japan im März 2011.

Nach dem Kaukasuskrieg 2008 in Georgien war es immer noch unmöglich, die Grenzen im Kaukasus zu passieren, daher mußten wir die Route südlich des Schwarzen Meeres nehmen.

Schließlich haben wir es geschafft, das einzige wirkliche Problem war die Bürokratie in China. Deshalb legten wir 5.600 km mit dem Zug zurück.

Heute - 2011 - wären sowohl die Situation in den Kurdengebieten der Türkei, als auch der Konflikt um den Iran so besorgniserregend, daß wir die Strecke wohl nicht fahren wollten.

 

Also:

1. Wir sind gescheitert: Es war nicht möglich, die Strecke Bonn > Tokyo allein mit dem Fahrrad zurückzulegen.

2. Wir haben es geschafft: 15.720 km in 429 Tagen auf dem Fahrrad! Dabei in Höhen bis zu 4.655 m über NN..

 

Und es geht weiter: Wir bleiben den Menschen in den bereisten Ländern von Herzen verbunden und möchten die einzigartige Erfahrung fruchtbar machen in migrationspolitischer, entwicklungspolitischer, friedenspolitischer Arbeit.

Deshalb führen wir eine "Relecture" unseres Reiseberichtes durch (Heute vor einem Jahr) und pflegen weiter unseren twitter-Kanal mit aktuellen Meldungen aus den bereisten Ländern.